Internationales StoP-Netzwerktreffen in Berlin am 24. Oktober 2026

Am 24. Oktober 2026 fand unser internationales Netzwerktreffen in Berlin statt. Wer war da? Viele 😊 Über 100 aktive StoPler*innen – Koordinator*innen, Aktive, das Team der StoP-Bundesfachstelle, der StoP-Vereinsvorstand und StoP-Verbundene – gestalteten den Tag miteinander.

Am 24. Oktober 2026 fand unser internationales Netzwerktreffen in Berlin statt. Wer war da? Viele 😊 Über 100 aktive StoPler*innen – Koordinator*innen, Aktive, das Team der StoP-Bundesfachstelle, der StoP-Vereinsvorstand und StoP-Verbundene – gestalteten den Tag miteinander.

Kurz nach der Begrüßung durch den Vorstand wurden direkt ein paar Projekte auf die Bühne gebeten: StoP Dresden, StoP Bielefeld, StoP Berlin Kreuzberg, StoP Bersenbrück und StoP Horner Geest präsentierten rund eine Stunde lang Auszüge aus ihrer Arbeit und es wurde sichtbar, mit wieviel Kreativität und Vielfalt das Thema Partnergewalt in den jeweiligen Stadtteilen verankert wird: Von der Entwicklung eines Games zum Thema Partnergewalt von einer Jugendgruppe über feministische Häkel- und Stickgruppen, Selbstverteidigungskurse, Ausstellungen, Pop-Up-Cafés bis hin zur Modenschau „Partnergewalt ist untragbar“ oder der Vorstellung eines Koordinationstools… Deutlich wird, dass die StoPler*innen mit Hingabe, Strategie und lokaler Passgenauigkeit arbeiten.

Im Anschluss an diese inspirierenden Präsentationen gab es eine offene Bühnenrunde, in der StoPler*innen erzählten, warum sie ihren Einsatz für StoP wichtig finden und was sie immer wieder inspiriert und antreibt. Persönliche, biographische Erzählungen, fachliche Relevanz und feministischer Drive verwoben sich ineinander.

Die anschließende Kaffeepause wurde genutzt, um eine Kleingruppe für offene Austauschrunden zu suchen. Diese wurden rege genutzt, um Tipps auszutauschen, best practice und Herausforderungen zu diskutieren und auch neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu vertiefen.

Das offizielle Programm neigte sich schließlich mit moderierten und strukturierten Arbeitsgruppen dem Ende zu. In den Arbeitsgruppen wurden zentrale Herausforderungen und Methoden diskutiert: Wie kann StoP unterschiedliche Zielgruppen im Stadtteil erreichen? Wer fehlt noch oder ist unterrepräsentiert? Wie gelingt die Durchführung einer Aktivierenden Befragung; was sind Gelingensbedingungen dieser Methode aber auch Sorgen und offene Fragen dazu? Wie gehe ich als StoPler*in mit den Reaktionen auf das Thema Partnergewalt im Stadtteil oder in meiner Gemeinde um? Wie reagiere ich auf negative Reaktionen? Wie kann ich Betroffene möglichst gut direkt unterstützen? An diesen Fragestellungen wird deutlich, dass StoP eine lebendige Praxis ist, die vom Erfahrungsaustausch und dem gemeinsamen Weiterdenken enorm profitiert.

Den finalen Abschluss bildete schließlich die Würdigung des StoP-Vorstands. Von den zum Zeitpunkt des Netzwerktreffens vier Vorstandsfrauen hatten sich drei entschlossen in Zukunft neue Abenteuer (und ein bisschen Entspannung 😉 ) zu suchen. Wir danken Andrea Buskotte, Julia Eckert (in Abwesenheit), Heike Herold und Sabine Stövesand, die in den letzten Jahren den StoP Verein bereichert und vor allem im letzten Jahr intensiv am Aufbau der Bundesfachstelle gearbeitet haben. Ohne dieses Engagement würde StoP nun nicht in den Startlöchern stehen, um sich über die Bufa weiter zu professionalisieren. Dieses Engagement wurde mit kleinen Geschenken und Standing Ovations aus dem Publikum gewürdigt und bildete einen berührenden Schlusspunkt für das Netzwerktreffen. Sabine Stövesand bleibt uns zum Glück weiter erhalten und wird auch die neue Bufa im weiteren Aufbau begleiten. In Kürze wird sich auch der am Samstag neu gewählte Vorstand vorstellen – sechs neue Personen, die gemeinsam mit Sabine die nächsten Jahre mit viel Herz&Kopf mitgestalten.

Vielen Dank an alle, die das StoP-Netzwerktreffen zu einem besonderen Ort des Austauschs und der Begegnung gemacht haben. Ein besonderer Dank geht zudem an das Team der Location Publix, das uns einen tollen Rahmen dafür geschaffen haben!

Bitte beachte deine Sicherheit beim Surfen

Wenn du nicht möchtest, dass andere sehen, dass du diese Seite besucht hast, öffne sie im privaten/Inkognito-Modus deines Browsers. Dann wird der Besuch nicht im Verlauf gespeichert.