Im Rahmen des Spandauer Aktionsmärz 2026 haben wir gemeinsam viele besondere Momente erlebt: Veranstaltungen, Workshops und Gespräche, die Menschen zum Nachdenken, Austauschen und Handeln angeregt haben. Der Spandauer Aktionsmärz verbindet den Spandauer Mädchen- und Frauenmärz mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus – und schafft Raum für Solidarität, Begegnung und gemeinsames Engagement.
Austausch und Workshops im März
Gleich zu Beginn des März luden wir zu einem offenen Treffen mit Suppe ein, um StoP Spandau kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte im Kiez zu knüpfen. Danach folgte ein Frauenbrunch zum Thema Frauengesundheit im Stadtteilzentrum Siemensstadt. Eine Referentin des Feministischen Frauengesundheitszentrums gab einen spannenden Input, aus dem sich ein lebendiger Austausch entwickelte.
Beim Workshop zum Thema Zivilcourage ging es um herausfordernde Situationen im Alltag: Wann greifen wir ein? Wie können wir Haltung zeigen, ohne uns selbst zu gefährden? Gemeinsam haben wir praktische Handlungsmöglichkeiten ausprobiert und uns gegenseitig bestärkt.
Zusammen mit den Omas gegen Rechts kamen wir bei einem Infostand auf dem Marktplatz mit vielen Spandauer*innen ins Gespräch. Beim Osterbasar gestalteten wir Ostereier mit Botschaften gegen Gewalt und hängten sie anschließend im Stadtteil auf – kleine Zeichen für Solidarität und ein gewaltfreies Miteinander.
Mit einer Gruppe von Schüler*innen der Schule an der Jungfernheide beschäftigten wir uns mit Partnergewalt und der Frage, wie gewaltfreie Beziehungen aussehen können. Im Bürger*innensaal im Rathaus Spandau sprachen wir außerdem über die anstehenden Wahlen sowie über die Sorgen, Wünsche und Perspektiven von Spandauer*innen.
Vielfältige Aktionen im Apri
Auch im April ging es vielfältig weiter. In einem Argumentationstraining gegen rechte Frauenbilder setzten wir uns gemeinsam mit einer Referentin mit antifeministischen und frauenfeindlichen Aussagen auseinander und entwickelten klare und solidarische Antworten darauf.
In der evangelischen Kirchengemeinde Siemensstadt gestalteten wir gemeinsam den Diskussionsabend „Kirche.Kiez.Kultur“. Zusammen mit einer Mitarbeiterin von Eulalia Eigensinn e.V. und interessierten Nachbar*innen sammelten wir Ideen, wie wir uns im Kiez gegen Partnergewalt einsetzen und Betroffene stärken können.
Im Anschluss an unser regelmäßiges StoP-Frühstück wurden wir kreaktiv und haben T-Shirts und Beutel mit Botschaften gegen Partnergewalt bedruckt.
Es waren tolle Frühlingsmonate bei StoP Spandau mit vielen Aktionen, Workshops und Veranstaltugen. Auch im Sommer geht es spannend weiter!








