Mit Nadeln, Faden und vielen Gesprächen setzten die Berliner StoP-Projekte ein sichtbares Zeichen gegen Partnergewalt. Unter dem Motto „Nächster Halt: Gewaltfrei leben“ wurde die S-Ringbahn für zwei Stunden zu einem Ort der Begegnung, des Erinnerns und des gemeinsamen Engagements.
Beim feministischen Sticken bestickten die Teilnehmenden Stoffstücke mit den Namen und Daten von Frauen, die durch Feminizide getötet wurden. So entstand ein gemeinsames Zeichen des Gedenkens und der Solidarität, das die oft unsichtbare Realität geschlechtsspezifischer Gewalt in den öffentlichen Raum brachte.
Die gemeinsame Aktion machte viele Mitfahrende neugierig. Immer wieder ergaben sich Gespräche über Partnergewalt und Feminizide – Begegnungen, die zeigten, wie wichtig es ist, Gewalt sichtbar zu machen und miteinander darüber zu sprechen.
Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen – gegen Partnergewalt und für ein gewaltfreies Miteinander.





