Berlin Spandau

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Projektanschrift

StoP Berlin Spandau – Heerstraße Nord Postfach 200757 13517 Berlin

Erreichbarkeit

Vor Ort im Stadtteil:

immer dienstags zwischen 12 und 16 Uhr
im Stadtteilladen Staaken, Sandstraße 66, 13593 Berlin

immer freitags zwischen 10 und 14 Uhr
im Kiosk_aller.Hand.Arbeit, Loschwitzer Weg 17, 13593 Berlin

Koordinator*innen

Wenn Sie sich über das Projekt oder zum Thema Partnergewalt informieren möchten, Unterstützung benötigen, weil Sie selbst betroffen sind oder jemanden kennen, melden Sie sich bei uns.

Carolina

Nele

Zahra

Projektvorstellung

Das Projekt

StoP® ist ein Gemeinwesen-aktivierender-Ansatz zur Prävention von Gewalt gegen Frauen und deren Kinder. Grundgedanke bei StoP® ist, dass Gewalt gegen Frauen kein „Frauenthema“ ist oder gar Privatsache. Es geht um die Gleichstellung von Männern und Frauen, um die Achtung der Menschenrechte und die Demokratisierung unserer Gesellschaft.

Das StoP®-Konzept verfolgt dieses Ziel der Prävention mit einem achtstufigen Handlungskonzept, das Wege zur Aktivierung bürgergesellschaftlichen Engagements und zum Aufbau lokaler sozialer Netzwerke aufzeigt.

Der lokale Nahraum, bereits bestehende soziale Beziehungen, sowie mittelbar Betroffene sind wichtige Verbündete in der Bekämpfung von Gewalt. Die Gewalt geschieht nicht im luftleeren Raum, sondern an konkreten, bewohnten Orten. Nachbar*innen und Freund*innen, Kioskbesitzer*innen, Mitarbeiter*innen in lokalen Kitas oder Stadtteilläden wird nicht selten von der Gewalt erzählt oder sie bekommen die Gewalt mittelbar z.B. durch die Kinder und Jugendlichen mit und wissen oft um diese schwierige Situation. Ob sie jedoch an einer Lösung des Problems beteiligt sein und etwas hören, sehen, sagen wollen, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Angst, Hilflosigkeit, bestimmte Geschlechterkonzepte oder die Tabuisierung des Themas spielen dabei oft eine blockierende Rolle. Hier, direkt im unmittelbaren Lebensbereich der Menschen, setzen wir an mit unserem StoP-Projekt.

Mit dem StoP-Konzept liegt ein innovatives Handlungsmodell vor, das eine zentrale Lücke im Gewaltschutzsystem schließt und insbesondere die sekundäre Präventionsebene in den Fokus rückt. Erstmalig werden so die Zivilgesellschaft und das sozial-räumliche Umfeld von Gewaltbetroffenen und Gewaltausübenden systematisch und fachlich fundiert einbezogen.

Der Stadtteil

Die Bezirksregion Heerstraße Nord liegt am westlichen Rand Berlins und gehört zum Ortsteil Staaken aus dem Bezirk Spandau. 

Das Gebiet ist 116,2 Hektar groß und durch eine Großsiedlung aus fünf charakteristischen 22-geschossigen Punkthochhäusern und durch mehrgeschossige Gebäudekomplexe aus dem sozialen Wohnungsbau der 60er- und 70er-Jahre geprägt. In Heerstraße Nord leben knapp 30 000 Einwohner*innen und die rund 8000 Wohnungen der Region machen fast die Hälfte der Einwohnerschaft des Ortsteils Staaken aus.

Heerstraße Nord ist ein sehr bunter Stadtteil und setzt sich aus verschiedensten Migrationsbiografien und einer großen Sprachvielfalt zusammen. An der hiesigen Christian-Morgenstern-Grundschule beispielsweise sind Kinder mit einem Background aus über 40 verschiedenen Ländern vertreten.

Im Bereich häusliche Gewalt zeichnet sich in Heerstraße Nord ein hoher Bedarf ab. Laut polizeilicher Daten ist Spandau der Berliner Bezirk mit der höchsten Fallzahl, und beim Jugendamt und Frauenberatungsstellen stammt die dritthöchste Zahl an Meldungen innerhalb Spandaus aus Heerstraße Nord. Zudem steigen in der Nachbarschaft aufgrund der Beengtheit des Stadtteils die Unzufriedenheit und der Stress.

Gleichzeitig gibt es allerdings eine große Hilfsbereitschaft untereinander und viele positive Beispiele für den Zusammenhalt der Nachbarschaft. Eine Vielzahl an wöchentlichen Angeboten und regelmäßigen Ausflügen durch den Gemeinwesenverein und das Quartiersmanagement Heerstraße Nord bringen die Nachbarschaft zusammen und fördern die Vernetzung.

Das Einkaufzentrum „Staaken-Center“ stellt einen zentralen Ort in Heerstraße Nord dar. Um das Staaken-Center herum hat sich ein „soziales Zentrum“ aus einem Familienzentrum, Jugendklub, Bibliothek, Stadtteilzentrum, Förderverein, Kita, Kirchengemeinde, Jugendhilfeträger, verschiedene Ärzt*innen, Therapeut*innen und vieles mehr gebildet.

Zudem ist Heerstraße Nord in dem Berliner Programm „sozialer Zusammenhalt“, wo die Bewohner*innen durch unterschiedliche Beteiligungsformate und Kiezakteure für die Belange ihres Quartiers aktiviert werden. Wichtige Akteur*innen hierfür sind der Quartiersrat, der sich aus lokalen Trägern und Bewohner*innen zusammensetzt, und die Aktionsfondjury, die nur aus Bewohner*innen besteht und über Projektmittel und Schwerpunkte in der Quartiersentwicklung mitentscheidet. Außerdem gibt es eine Stadtteilzeitung, dessen Redaktion regelmäßig öffentlich tagt, und zunehmend Modellprojekte im Stadtteil, wie zum Beispiel im Bereich Frühe Hilfen, Kita, Schule oder mobile Senior*innenarbeit. Zudem gibt es in Heerstraße Nord eine Frauen*beratungsstelle mit verschiedenen (Kreativ-)Angeboten und weitere Mädchen*- und Frauen*beratungsstellen und -initiativen in ganz Spandau.

All die genannten Akteur*innen eignen sich sehr gut für StoP, um sich zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. 

Materialien und Links

Berlin Spandau

Zielgruppe

Frauen aus dem Bezirk Spandau

Ziele

  • Aktivierung von Frauen
  • Förderung gesellschaftlicher Teilhabe von Frauen
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Schwerpunkte

  • Identitätsfindung, Persönlichkeitsentwicklung
  • Austausch von Erfahrungen
  • Initiierung interkultureller Begegnungen
  • Verbindung von kreativem Arbeiten mit bedarfsgerechten Beratungs- und Coaching-Angeboten
  • Thematisierung der Lebensbereiche Arbeit und/oder berufliche Aus- bzw. Weiterbildung
  • Sozialberatung

Link: https://www.schildkroete-berlin.de/angebote/kiosk-allerhand-arbeit/

Wir sind ein Frauenzentrum in Berlin – Spandau mit Treffpunkt, Fachberatung (Psychosoziale-, Erziehungs- und Sozialberatung) und diversen Gruppenangeboten für alle Frauen, die sich gewaltfrei und auf Augenhöhe begegnen, austauschen und vernetzen wollen.

Unser gemeinnütziger Verein Kommunikation und Aktion für Frauen – Eulalia Eigensinn e.V. wurde 1987 als Frauenselbsthilfe- und Nachbarschaftsprojekt gegründet.

Unser Team ist interdisziplinär, interkulturell und vielsprachig: unsere Mitarbeiterinnen sprechen Arabisch, Dari, Deutsch, Englisch, Farsi, Kurdisch, Spanisch und Telugu.

Mit unserer Fachberatungsstelle, unserer Koordinierungsstelle des Spandauer Netzwerks gegen häusliche Gewalt sowie unserem Netzwerk für geflüchtete Frauen mit Gewalterfahrungen bieten wir ein breites Spektrum an Beratung, Begleitung und Unterstützung für alle von Gewalt betroffenen Frauen in Spandau an.

Link: https://www.eulalia-eigensinn.de/

Das sind unsere Angebote:

  • Organisation von Nachbarschaftstreffen
  • Unterstützung bei ehrenamtlicher Arbeit
  • Organisation von Spieletreffs, Sportgruppen oder eines Büchertauschs
  • Information über geplante Projekte und Baumaßnahmen im Kiez, z. B. zum Thema Nachhaltigkeit und Naturschutz
  • Lokale Koordination Louise-Schröder-Siedlung
  • Kooperation mit dem Begegnungszentrum Zuversicht
  • Organisation von Beratungen zu verschiedenen Themen
  • Unterstützung bei Problemen im Stadtteil

Wollen Sie mitmachen oder sich mit eigenen Ideen einbringen? Haben Sie Fragen? Melden Sie sich bei uns!

Link: https://gwv-heerstrasse.de/

Allgemein

Herzlich willkommen! Das Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung unterstützen wir Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei.

Link: https://www.hilfetelefon.de

Das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten. Es ist eine Anlaufstelle für Menschen, die Entlastung, Beratung und Unterstützung suchen, die sich um ein Kind sorgen, die einen Verdacht oder ein „komisches Gefühl“ haben, die unsicher sind und Fragen zum Thema stellen möchten.

Link: https://beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon

Der bff ist der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland.

Im bff sind rund 200 Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen zusammengeschlossen. Sie leisten in Deutschland den hauptsächlichen Anteil der ambulanten Beratung und Hilfestellung für weibliche Opfer von Gewalt.

Durch Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen ächten wir Gewalt gegen Frauen und Mädchen und nehmen als Dachverband maßgeblich Einfluss auf politische Entscheidungen.

Der bff führt Seminare und Tagungen durch, verbreitet Expertise aus Praxis und Forschung und entwickelt Informationsmaterialien zum Thema Gewalt gegen Frauen.

Link: https://www.frauen-gegen-gewalt.de

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